Datum: 20.05.2013
Ein Projekt von "barrierefrei kommunizieren!"
Die wichtigsten internationalen Empfehlungen zur Gestaltung barrierefreier Webseiten wurden vom 1994 gegründeten "World Wide Web Consortiums" (W3C) und dessen "Web Accessibility Initiative"(WAI) aufgestellt.
Das W3C ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die sich als beratende Instanz für fortschrittliche Entwicklungen im Web etabliert hat. Sie entwirft Richtlinien, einheitliche Protokolle, sowie Standards, wie etwa für die Auszeichnungssprachen HTML oder XHTML, und stellt die Interoperabilität sicher.
Das W3C definiert das Web "als das Universum der netzwerkzugänglichen Information" und trägt dafür Sorge, dass dementsprechende "universelle Zugangsmöglichkeiten" geschaffen werden.
Zur praktischen Umsetzung des Ziels, allen Nutzern einen gleichberechtigten Zugang zum Internet zu ermöglichen, wurde die "Web Accessibility Initiative" (WAI) gegründet. Die WAI bringt Unternehmen, Behindertenorganisationen, Wissenschaft und Regierung im Entwicklungs- und konzeptionellen Prozess zusammen. Die von der WAI formulierten Empfehlungen (WCAG 1) dienen vielen Verordnungen und Gesetzen in Europa und den USA zur barrierefreien Gestaltung von Webseiten als Grundlage. Auch die "Barrierefreien Informationstechnik Verordnung" (BITV) in Deutschland orientiert sich an den WCAG 1.
Die WCAG1 finden Sie unter folgendem Link: WCAG 1
Derzeit verabschiedet die W3C die WCAG2, bei der die aktuellen programmiertechnischen Entwicklungen berücksichtigt werden sollen. Mehr über die WCAG2 erfahren Sie hier: WCAG2
Eine weitere internationale Richtlinie ist die des Access Board, eine unabhängige Anstalt auf Bundesebene (USA) im Bereich Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung.
Mehr über die Richtlinien des US Access Board erfahren Sie hier: Access Board